Die diagnostischen Grenzen der klinisch-neurologischen und elektrophysiologischen Untersuchungsmethoden sind die Stärken der MR-Neurographie, sodass sich Letztere als diagnostisch wertvolle und weiterführende Untersuchungsmethode zu etablieren beginnt. Klinische und elektrophysiologische Methoden eignen sich hervorragend zum Nachweis von Funktionsstörungen peripherer Nerven, während die MR-Neurographie ihre präzise Lokalisation ermöglicht. Mit dem Einsatz neuer hochauflösender Aufnahmespulen und modernster Bildsequenztechnologie sind heutzutage MR-Ortsauflösungen von 0,5 mm und weniger realisierbar, womit nun erstmals Makroaufnahmen und die diagnostische Beurteilung der faszikulären Nervenfeinstrukturen möglich sind.    FAKTEN und Indikationen der MR Neurographie State of the art  2016   Schmerzfreie, hochauflösende T2-gewichtete MR-Neurographie ohne Verwendung von Kontrastmittel. Klinisches Anwendungsgebiet bei peripheren Neuropathien Differenzierung zwischen spinaler Nervenwurzelkompression (Radikulopathie)  versus peripherer Neuropathie Differenzierung zwischen ( operativ behandelbaren ) Mononeuropathien und systemischen ( nonoperativen ) Oligo-Polyneuropathien ( diabetische PNP ) Präoperative Lokalisierung traumatischer Nervenverletzungen und kompressiver Neuropathien. OP-Planung eines diskontinuierlichen Neuroma vera Darstellung eines nicht operativ zu behandelnden kontinuierlichen Neuroms.

MR-Neurographie ( MRN )

MR-Bildgebung der Nerven auf faszikulärer Ebene

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